AlleAktien: Aktienanalysen für jedermann

Auf meinem Weg zur finanziellen Freiheit habe ich mich bereits vor einiger Zeit dazu entschlossen, meine Ersparnisse an der Börse anzulegen. Auf diese Weise soll mein bisheriges Arbeitseinkommen nach und nach durch Kapitaleinkünfte ersetzt werden.

Das Investieren ist für mich dabei zu einer echten Leidenschaft geworden. Inzwischen habe ich sogar ein eigenes Bewertungsmodell entwickelt, um besonders aussichtsreiche Wertpapiere aufspüren zu können.

Doch natürlich verspürt nicht jeder beim Thema Aktien den gleichen Enthusiasmus wie ich. Und schon gar nicht möchten die meisten ihre gesamte Freizeit für die teils mühsame und langwierige Lektüre von Geschäftsberichten opfern.

Zum Glück ist das heutzutage aber auch überhaupt nicht mehr nötig. Denn dank neuer Plattformen wie AlleAktien können nun auch Kleinanleger von umfassenden und professionell recherchierten Unternehmensanalysen profitieren.

Nachdem ich das Angebot von AlleAktien nun bereits seit einiger Zeit selbst in Anspruch nehme, möchte ich Euch die Plattform in meinem folgenden Erfahrungsbericht etwas näher vorstellen.

AlleAktien

Was ist AlleAktien?

Bei AlleAktien handelt es sich um eine Plattform für Unternehmensanalysen und Investmentideen.

Hinter der Plattform stecken mit Jonathan Neuscheler und Michael C. Jakob zwei junge Akademiker, die sich vor gut eineinhalb Jahren mit AlleAktien selbstständig gemacht haben.

AlleAktien-Gründer
AlleAktien-Gründer Jonathan Neuscheler (l.) und Michael C. Jakob (r.)

Auf AlleAktien analysieren und erklären die beiden Geschäftsmodelle, Management, Bewertungen, Risiken und Chancen von hunderten von Unternehmen aus Europa, den USA und China.

Besonders interessant ist dabei aus meiner Sicht, dass die beide Plattform-Gründer keinerlei Interessenskonflikten zu unterliegen scheinen.

Denn da sich AlleAktien ausschließlich über Mitgliedsbeiträge finanzieren kann (hierzu später noch mehr), ist man nicht auf die Vereinnahmung von Werbeeinnahmen angewiesen und somit frei von etwaiger Einflussnahme Dritter.

Auf AlleAktien bin ich übrigens erstmals bei Aktien im Kopf, dem Podcast von Kolja Barghoorn, gestoßen, wo Jonathan und Michael jeden Monat eine ihrer Aktienanalysen veröffentlichen.

Was bietet AlleAktien?

AlleAktien hat das große Ziel, jedermann zum erfolgreichen Aktionär zu machen.

Zu diesem Zweck sind Jonathan und Michael ständig auf der Suche nach Unternehmen, denen es gelingt, permanent Werte für ihre Anteilseigner zu schaffen.

Um hierfür geeignete Unternehmen ausfindig zu machen, haben die beiden den sogenannten AlleAktien Qualitätsscore – oder kurz AAQS – erschaffen.

Hierbei handelt es sich um ein Bewertungsmodell, das anhand von 10 Punkten aufzeigt, wie attraktiv ein Unternehmen für eine langfristige Geldanlage ist.

Der AAQS belohnt dabei Eigenschaften, die dazu führen, dass ein Unternehmen immer wertvoller wird und bestraft Eigenschaften, die schlechte Unternehmen ausmachen.

AlleAktien Qualitätsscore
AlleAktien Qualitätsscore

Konkret müssen Qualitätsaktien laut AlleAktien 4 Eigenschaften mitbringen:

  • Wachstum: Das Unternehmen muss mit einer angemessenen Rate wachsen. Denn nur steigende Gewinne führen langfristig auch zu steigenden Aktienkursen und Dividenden.
  • Risiko: Die Risiken müssen besonders gering sein. Die Verschuldung muss niedrig sein, die Gewinnstabilität hoch. Diese Kennziffern senken die Risiken der Investition.
  • Rentabilität: Qualitätsunternehmen gelingt es, eine besonders hohe Verzinsung auf das eingesetzte Kapital zu erzielen. Dadurch werden diese Unternehmen zu Gelddruckmaschinen.
  • Bewertung: Die Bewertung muss stimmen. Der Preis darf also nicht zu hoch sein.

Dabei ist es eine tolle Idee von AlleAktien, den AAQS einschließlich eines Kurzportraits zum Unternehmen in einer einzigen Grafik (siehe Abbildung unten) zu visualisieren.

Auf diese Weise wird auf einen Blick ersichtlich, ob es sich lohnt, sich weiter mit der Aktie zu beschäftigen.

AlleAktien Qualitätsscore von TOMRA
AlleAktien Qualitätsscore von TOMRA

Wie nutze ich AlleAktien?

Was die quantitative Bewertung anbetrifft, so ähnelt die Beurteilungsweise von AlleAktien in gewissem Maße meinem eigenen Bewertungsmodell.

Die Unternehmensbewertung auf Basis der Kennzahlenanalyse macht jedoch nur einen Teil des gebotenen Leistungsspektrums aus.

Was AlleAktien in meinen Augen darüber hinaus auszeichnet ist, mit welcher Detailgenauigkeit sich Jonathan, Michael und Gastautoren wie Thomas Senf vom Blog finanzsenf.de auch der qualitativen Unternehmensbeurteilung widmen.

Denn man merkt in jedem Fall, dass sich die Autoren äußerst gründlich mit dem jeweiligen Unternehmen und dessen Rahmenbedingungen auseinandergesetzt haben.

Mir ist bislang jedenfalls keine andere deutschsprachige Plattform bekannt, die auch Börsenneulingen einen derart guten und verständlichen Überblick über das Geschäftsmodell, das Management und die weitere Geschäftsentwicklung verschafft.

Dies hilft auch mir ungemein, meine eigenen Bewertungsergebnisse besser einordnen zu können. Denn während die quantitative Unternehmensbewertung ausschließlich auf Daten aus der Vergangenheit beruht, trägt die qualitative Unternehmensanalyse dazu bei, auch die künftigen Chancen und Risiken besser zu verstehen.

Ist die Premium-Mitgliedschaft ihr Geld wert?

Ein Teil des Angebots von AlleAktien ist kostenfrei auf alleaktien.de abrufbar.

Hierzu zählen immer wieder auch ausführliche Aktienanalysen wie zuletzt im Fall vom italienischen Luxusfahrzeughersteller Ferrari oder dem norwegischen Recyclingautomatenproduzenten Tomra.

Diese kostenlosen Inhalte sind allerdings eher die Ausnahme. Sinnvoll nutzbar ist AlleAktien in meinen Augen hingegen erst mit der kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft.

Auf diese Weise erhält man nicht nur Zugriff auf die über 250 Unternehmensbewertungen, die es auf der Plattform gegenwärtig bereits gibt, sondern auch auf sämtliche Aktienanalysen, die noch in Zukunft erscheinen werden.

Zusätzlich hat man als Premium-Mitglied den Vorteil, sich alle Analysen von AlleAktien als Podcast herunterladen zu können. Ich höre mir diese zum Beispiel gerne auf meinem Weg zur Arbeit an.

Letztlich muss aber natürlich jeder selbst entscheiden, ob man bereit ist, für eine derartige Dienstleistung einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von €29 aufzubringen. Schließlich gibt es im Netz auch eine Fülle an kostenfrei erhältlichen Aktienanalysen.

Mir ist bislang allerdings kein anderes Angebot bekannt, bei welchem man derart gut recherchierte Unternehmensbewertungen und Aktienanalysen in einer solchen Regelmäßigkeit präsentiert bekommt, wie es auf AlleAktien der Fall ist.

Falls man sich dennoch noch nicht sicher ist, ob das Angebot tatsächlich sein Geld wert ist, kann man AlleAktien Premium unverbindlich für 30 Tage kostenlos testen.

Darüber hinaus ist die Premium-Mitgliedschaft erfreulicherweise monatlich kündbar, sodass man mit dem Abo keinerlei langfristige Verpflichtung eingeht.

Fazit

Die Unternehmensanalyse-Plattform AlleAktien bietet allen Aktionären und solchen, die es noch werden wollen, eine tolle Entscheidungsgrundlage, um eine geeignete Aktienauswahl für den langfristigen Vermögensaufbau treffen zu können.

Zudem gibt es meines Wissens nach in Deutschland keine zweite Plattform, die ihren Lesern eine derartige Fülle an sehr gut recherchierten Aktienanalysen anbietet und gleichzeitig ihr Angebot ständig erweitert.

Nicht verschweigen möchte ich jedoch die nicht unerhebliche Mitgliedsgebühr von €29, die monatlich für eine Premium-Mitgliedschaft fällig wird. Insofern dürfte sich das Angebot von AlleAktien vor allem an solche Anleger richten, die nicht gerade erst mit ihrem Vermögensaufbau begonnen haben.

Wie bereits zuvor erwähnt, kann ich jedem nur empfehlen, das Angebot von AlleAktien zumindest einmal auszuprobieren. Denn für die ersten 30 Tage fallen keine Kosten für den Premium-Zugang an.

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