Ziele 2019: Mein Fazit

Dank meines stetig steigenden passiven Einkommens komme ich der finanziellen Freiheit jeden Tag ein Stückchen näher.

Einmal im Jahr setze ich mir hierfür neue Spar-, Investitions- und Einkommensziele.

Dies ist mein Fazit für meine Ziele 2019.

Ziele 2019

Meine Ziele für 2019

Sparen

Nachdem meine Sparrate in 2017 und 2018 jeweils knapp unter 40% stagnierte, unternahm ich 2019 erneut einen Anlauf, eine Sparquote von mindestens 40% zu erreichen.

Denn nur wer genügend spart, kann ausreichend investieren und so früher oder später ein selbstbestimmtes Leben führen.

Nach dem ausgabenstärkeren und einkommensschwächeren 1. Halbjahr – in dem ich lediglich 22% meines zur Verfügung stehenden Nettoeinkommens sparen konnte – ist meine Sparquote im weiteren Jahresverlauf wie üblich deutlich nach oben geschnellt.

Unter Berücksichtigung aller Einnahmen und Ausgaben bin ich so bis zum 31. Dezember noch auf eine Sparquote von 36% gekommen.

Mein Sparziel für 2019 habe ich somit aber dennoch nicht erreichen können.

Doch bin ich deswegen enttäuscht? Mitnichten!

Denn der Grund für die fehlenden 4% Sparquote liegt lediglich in meiner im November und Dezember 2019 in Anspruch genommenen Elternzeit begründet.

Für die zusätzliche Zeit mit der Familie war ich gerne bereit, auf ein wenig Sparpotenzial zu verzichten.

Insbesondere da 2019 in absoluten Zahlen auch so mein mit Abstand sparsamstes Jahr überhaupt war!

Investieren

Auf meinem Weg zur finanziellen Freiheit soll mein bisheriges Arbeitseinkommen nach und nach durch Kapitaleinkünfte ersetzt werden.

Hierfür benötige ich ein ausreichend großes Depot, welches für das benötigte passive Einkommen sorgt.

Daher hatte ich mir für 2019 vorgenommen, einen Großteil meiner diesjährigen Ersparnisse direkt anzulegen. Konkret wollte ich mindestens €24.000 investieren.

Um mein Investitionsziel für 2019 zu erreichen, wären nach dem 1. Halbjahr noch Investitionen in Höhe von €14.500 nötig gewesen.

Doch trotz meiner hohen Investitionen in die Tabakindustrie sind es bis zum 31. Dezember tatsächlich nur insgesamt knapp €20.000 geworden.

Mein Investitionsziel für 2019 habe ich somit ebenfalls nicht ganz erreicht.

Das verfehlte Investitionsziel liegt im Wesentlichen an den übers Jahr hinweg sehr gut gelaufenen Kapitalmärkten.

Denn die stetig steigenden Kurse haben 2019 nur wenige reizvolle Kaufgelegenheiten geboten.

Daher bin ich schon sehr gespannt, was die Börse 2020 bereithält.

Frei sein

Mein letztjähriges Ziel, ein Kapitaleinkommen von €3.000 zu erzielen, war bereits durchaus ambitioniert. Dennoch gilt für mich wie jedes Jahr:

Wer all seine Ziele erreicht, hat sie wahrscheinlich zu niedrig gewählt.

Daher hatte ich mir erneut ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und strebte 2019 Kapitaleinkünfte von insgesamt €4.800 – oder durchschnittlich €400 pro Monat – an.

Nachdem ich im 1. Halbjahr bereits €2.857 an Dividenden-, Zins- und Optionserträgen realisieren konnte, kamen im 2. Halbjahr noch einmal etwa €3.300 oben drauf.

Damit haben meine Ersparnisse ein Kapitaleinkommen von insgesamt über €6.000 – oder durchschnittlich mehr als €500 pro Monat – generiert.

Mein Einkommensziel für 2019 habe ich also deutlich übererfüllt.

Mein Fazit für 2019

Anstatt sich zu viel auf einmal vorzunehmen, habe ich mir auch 2019 nur 3 Ziele gesetzt:

  • eine Sparquote von mindestens 40%
  • neue Investitionen über mindestens 24.000€
  • ein Kapitaleinkommen von 4.800€

Nachdem das Jahr nun schon wieder vorüber ist, ist es für mich an der Zeit, ein Fazit zu ziehen.

Während ich mein Spar- und Investitionsziel knapp verfehlt habe, konnte ich mein Einkommensziel erneut deutlich übertreffen.

Nun ist es aber an der Zeit, sich neue anspruchsvolle Ziele für 2020 zu setzen.

Danke für deine Aufmerksamkeit und weiterhin viel Erfolg beim Sparen, Investieren und frei sein!

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6 Antworten auf „Ziele 2019: Mein Fazit“

  1. Glückwunsch! Ich bin persönlich kein großer Freund davon sich bestimmte Investitionssummen als Ziele zu setzen. Manchmal gibt einfach der Markt keine günstigen Einstiegsmöglichkeiten her. Da lohnt es sich manchmal einfach abzuwarten.

    1. Moin Florian,

      der Bullenmarkt der letzten Jahre macht es einem wirklich schwierig, den „richtigen“ Einstiegszeitpunkt zu finden.

      In der Regel wäre zuletzt ja meistens gestern besser gewesen als heute…

      Wie schön wäre es doch eine Glaskugel zu haben 😉

      – David

  2. Hallo David,
    Ein schöner knackiger Jahresrückblick. Das Du dein Sparziel aufgrund der Elternzeit nicht erreicht hast ist wirklich zu verkraften. Ich spare auch viel und arbeite an meinem Vermögen, die Familie und Freunde gehen jedoch immer vor.
    LG
    Pascal

    1. Moin Pascal,

      genau richtig!

      Man muss mit der Zeit einfach die richtige Balance finden.

      Früher war ich, retrospektiv betrachtet, manchmal schon ein wenig zu sparsam – manche würden es auch geizig nennen 😉

      Inzwischen habe ich aber einen guten Kompromiss zwischen Lebensqualität und Sparrate gefunden, den ich ohne weiteres auch langfristig durchziehen kann.

      Viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!

      – David

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